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Ontroerend Goed/Laika/Richard Jordan Productions Ltd./Drum Theatre Plymouth

In englischer Sprache
ab 16 Jahren

Die Performerin Koba Ryckewaert ist achtzehn Jahre alt und weiß über all die Dinge, die in der Welt falsch laufen, Bescheid. Da sie besser im Zeichnen als im Reden ist, beginnt sie zu malen. Sie malt mit Kreide auf den Boden, zieht Verbindungen, schlussfolgert. Sie beginnt bei sich selbst. Kein Freund, also: einsam. Einsamkeit erzeugt Langeweile. Langeweile kann man mit Geld abhelfen, zum Beispiel durch einen neuen Computer. Aber Geld ist keins da. Ihre Mutter ist seit der Wirtschaftkrise arbeitslos. Und was kann sie tun, um diese zu lösen? Alles und nichts. Koba Ryckewaert entwirft in All that is wrong mit einfachsten Mitteln ein Diagramm ihres Lebens und ein eindrucksvolles Bild davon, wie sehr Privates und Gesellschaft miteinander verflochten sind.
Das Theaterkollektiv Ontroerend Goed ist bekannt für seine experimentellen Inszenierungen, mit denen es die Grenzen des Mediums Theater auslotet.

»Was an All that is wrong neben der visuellen Ebene vor allem fasziniert, ist der Moment der Suche nach einer Position, einer Haltung, einer Moral. Welch vergänglicheres Notat gibt es, als das in Kreide geschriebene auf einer Bühne.« (nachtkritik)

Regie: Alexander Devriendt
Text: Koba Ryckewaert
Mit: Koba Ryckewaert und Zach Hatch
Dramaturgie: Joeri Smet
Licht, Produktion und Design: Rob van Ertvelde
Ausstattung: Sophie de Somere
Sounddesign und Touring: Jasper Taelemans
Dramaturgische Beratung: Mieke Versyp
Mit Unterstützung von: De Vlaamse Gemeenschap, De Provincie Oost-Vlaanderen und Stad Gent.

Sa 8. März um 18 Uhr | Exerzierhalle | Dauer: 1 Stunde

 

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Reviews zum Stück:
Niederländische Perspektive von Marije Rispens