Deesje_HP1_14

 

nach dem Kinderbuch von Joke van Leeuwen (1988)
Fassung von Jasper Brandis und Matthias Grön

In deutscher Sprache
ab 7 Jahren

»Ein umwerfendes Ensemble, eine klasse Regie, ein pfiffiges Bühnenbild und dazu flotte Musik bescherten den Zuschauern eine Stunde lang richtig gutes Theater. Ein Kleinod, das sich Familien nicht entgehen lassen sollten.« (Nordwest Zeitung)

Deesje ist ein stilles, nachdenkliches Mädchen. Statt mit ihrem Vater und ihren älteren Brüdern durch Baumärkte zu jagen, das Haus zu renovieren und abends vor dem Fernseher zu sitzen, bleibt Deesje lieber in ihrem Zimmer, liest in ihrem Wer-weiß-was-wo-und-wie-Buch, oder schreibt interessante Sachen in ihr Sachenheft. Dass sich ein kleines Mädchen für Dinosaurier, superstarke Mädchen und das Weltall interessiert, findet Deesjes Vater eher befremdlich und schickt seine Tochter zu deren Halbtante, damit sie mal rauskomme und andere Menschen kennen lerne. Deesje hat zwar gleich befürchtet, dass das nicht gut gehen könne, alleine mit dem Zug in die Stadt zu fahren, aber das sagt sie nicht. Sie sagt oft nicht, was sie eigentlich sagen will, und deshalb läuft auch alles durcheinander: Am großen Bahnhof angelangt, verpasst sie ihre Halbtante, weil deren Nachbarhund den Brief mit ihrer Ankunftszeit gefressen hat. Wer aber glaubt, dass ein kleines, eher stilles Mädchen allein zwischen hektischen Reisenden völlig verloren wäre, irrt sich gewaltig. Natürlich hat auch Deesje Angst. Aber sie verzagt nicht und begegnet auf dem Weg durch die fremde Stadt den seltsamsten Menschen und meistert die ungewöhnlichsten Situationen, bis sie schließlich im Fernsehen landet und von ihrer Odyssee durch das Universum berichtet.
Für Deesje macht das schon erhielt Joke van Leeuwen 1988 den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Regie führen wird Jasper Brandis, der seit der Spielzeit 2006.2007
immer wieder erfolgreich am Oldenburgischen Staatstheater inszeniert hat. Zuletzt brachte er hier den musikalischen Abend Song of my life und Kabale und Liebe auf die Bühne.

Inszenierung: Jasper Brandis
Ausstattung: Beate Hennersdorf
Musik: Thomas Birklein
Dramaturgie: Matthias Grön
Theaterpädagogik: Sandra Rasch

Deesje: Hanna Franck
Vater, Frau Mans, Zilli, u.a.: Thomas Birklein
Sam Jan, Geesje, Kootje, Paprika, u.a.: Klaas Schramm

Do 6. März um 10.30 Uhr, Fr 7. März um 10 Uhr und So 9. März um 11.30 Uhr | Spielraum

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Review der Aufführung:
Niederländische Perspektive von Marije Rispens
Deutsche Perspektive von Mareike Lange