diespace

PIPS:lab

Deutsche Erstaufführung in englischer Sprache

Facebook, MySpace, Friendster, LinkedIn – bei all diesen Online- Communities aktiv zu sein ist ein Fulltime-Job. Und jetzt will die Theatergruppe PIPS:lab auch noch, dass wir einer weiteren beitreten:Diespace 3.0. Es gibt allerdings eine Voraussetzung dafür: Sie müssen tot sein. Da unsere Gesellschaft stärker altert, wird sich die öffentliche Aufmerksamkeit von der Jugend hin zum Alter, dem Sterben und dem Tod wenden. Und da stellt sich heraus, dass die Toten noch gar keinen Ort zum Socializen haben… PIPS:lab hat diese großartige Geschäftsgelegenheit wahrgenommen und Diespace 3.0 erfunden. Jeder Besucher erhält zu Beginn ein freies Diespace-Lichtkonto. Von nun an gibt es nur noch eine Frage, die man nach dem Tod fürchten muss: Haben Sie genug Freunde auf Diespace? Mit musikalischen Rollstühlen, Laptops, Kameras, Lichtsensoren und vielem mehr präsentieren PIPS:lab eine interaktive Show voller Musik über das Leben nach dem Tod.

»Irgendwo jenseits der Grenzen von traditionellem Theater, auf der Schnittstelle von Performancekunst und interaktiver Installation, finden Sie eine Gruppe künstlerischer Pioniere, die den Namen PIPS:lab trägt.« (Tribune Review)

Von und Mit: Thijs de Wit, Keez Duyves, Daan van West, Yorick Heerkens, Fred Rodrigues und Sebastian Kox

Fr 7. März um 22 Uhr | Exerzierhalle | Dauer: 1 Stunde

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Review zur Aufführung:
Niederländische Perspektive von Marije Rispens
Deutsche Perspektive von Mareike Lange