Garry Davis #2 ©Leo van Velzen

Ro Theater/Frascati Producties

Deutsche Erstaufführung
in englischer Sprache

Der 91 Jahre alte Schauspieler, Friedensaktivist und Globalist Garry Davis entschied nach seinem Militärdienst im Zweiten Weltkrieg, dass er nie wieder an einer ‘Idee’ teilnehmen möchte, an die er nicht glaubt. Er zerriss seinen amerikanischen Pass und erklärte sich selbst zum ersten offiziellen Bürger der Welt. Er wurde weltberühmt, und er konnte auf die Unterstützung von Menschen wie Albert Einstein und Eleanor Roosevelt zählen. Er reiste über Jahre von Land zu Land mit seinem self-made Reisepass, und Tausende von Menschen folgten seinem Beispiel. Fünfundsechzig Jahre später verbringt der einst weltberühmte Davis seine Tage in Amerika als ‘unerwünschter Ausländer’, vielleicht vergessen, aber immer noch genauso kämpferisch wie eh und je. Marjolijn van Heemstra verbrachte ein Wochenende mit diesem unmöglichen Fragenden. Sie wollte wissen, wie man es schafft, sechzig Jahre lang an einen Traum zu glauben, der sich weigert, wahr zu werden, unermüdlich Widerstand gegen ein System zu leisten, das man nicht unterstützt. Eine leidenschaftliche Vorstellung über Solidarität, Ausdauer, Optimismus und die Kraft des Theaters.

»Van Heemstra ist eine inspirierte Geschichtenerzählerin … Ihre Geschichte ist eine große, überzeugende und bewegende Erzählung über Ungleichheit, Idealismus und Phantasie.« (Trouw)

Konzept, Spiel, Text: Marjolijn van Heemstra
Regie und Bühnenbild: Jetse Batelaan
Dramaturgie: Liet Lenshoek
Musik: Roald van Oosten
Licht: Axel Dikkers
Kostüme: Karin van der Leeuw, Erik Bosman

So 9. März um 18 Uhr | Exerzierhalle | Dauer: 80 Minuten