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Theater Malpertuis

Deutsche Erstaufführung ohne Sprache

Eine intime Ode an die Vorstellungskraft, in der die Hauptperson ein Hochhausflur ist. In ihm erscheinen und verschwinden Personen.
30 Zuschauer sitzen vor einem langen, schmalen Flur. Der Flur ist leer. An den Wänden hängt eine desolate Tapete. Am Ende biegt der Gang nach links und nach rechts ab. Was dahinter ist, bleibt unsichtbar. Aber es gibt etwas. Viel Licht kommt von dort. Dann beginnt die Vorstellung.
Diese Produktion von Theaterregisseur Piet Arfeuille und Filmemacherin Nathalie Teirlinck begann als eine Untersuchung, wie Film und Theater zu kombinieren seien. Gemeinsam entwickelten sie eine Art des Erzählens, in der das Publikum ermutigt wird, sich seine eigenen Geschichten zu erschaffen, indem sie das Unsichtbare interpretieren müssen. Die Welt der sechs Appartementbewohner, im Alter von 10 bis 82 Jahren, ist hinter den Wänden und in den Ecken verborgen. Und die eigene Vorstellungskraft übernimmt die Arbeit.

»Es saugt deinen Blick auf, als ob Theater und Film zusammen eine neue Art von Wirklichkeit erschaffen haben.« (De Standaard)

Regie: Piet Arfeuille und Nathalie Teirlinck
Bühnenbild, Licht und Produktion: Dimitri Compernolle, Joost Coorevits, Rupert Defossez, Wim Loobuyck, Rik Teunis
Mit: Oihana Azpillaga, Gordana Bobovcan, Kobe Chielens, Misha Demoustier, Stefan Perceval, Hannah Soenens, Irma Vande Gejuchte u. a.
Produktion: Theater Malpertuis
Koproduktion: STUK Leuven
Logistischer Partner: Vooruit kunstencentrum

Do 6. März um 18 Uhr, Fr 7. März um 18 Uhr, Sa 8. März um 15 Uhr und um 18 Uhr

Probebühne 4, Probenzentrum, Treffpunkt: Theatercafé | Dauer: 1 Stunde

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Review zur Aufführung:
Niederländische Perspektive von Jasmijn Sprangers
Deutsche Perspektive von Katharina Wisotzki

 

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Interview mit den Machern